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	<title>Kulturverein für Reddelich und Brodhagen e.V.</title>
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	<description>Wir für unsere Gemeinde!</description>
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		<title>KÜSTENREPORTER im September 1995 über die Reddelicher Bäckerei</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 14:34:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf Lübs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Generationswechsel vollzogen – Sohn übernahm traditionsreichen Familienbetrieb Reddelich. Bäckermeister Paul Marienfeldt und seine Frau Christine übergaben nach 34jähriger Selbständigkeit am 1. August 1995 die Bäckerei an ihren Sohn Ulf und seine Partnerin Heike Tessmer, die seitdem den Familienbetrieb in bewährter Form weiterführen. Das heißt aber nicht, daß die Eltern nun die Hände in den Schoß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Generationswechsel vollzogen – Sohn übernahm traditionsreichen Familienbetrieb</h4>
<p><b>Reddelich.</b> Bäckermeister Paul Marienfeldt und seine Frau Christine übergaben nach 34jähriger Selbständigkeit am 1. August 1995 die Bäckerei an ihren Sohn Ulf und seine Partnerin Heike Tessmer, die seitdem den Familienbetrieb in bewährter Form weiterführen. Das heißt aber nicht, daß die Eltern nun die Hände in den Schoß gelegt haben oder auf Reisen gehen, nein, sie sind weiterhin für den Betrieb da, nur daß sie jetzt in der zweiten Reihe stehen. Den vielen Kunden möchte die Familie Marienfeldt auf diesem Wege für die Treue und das entgegengebrachte Vertrauen recht herzlich danken.<br />
Die Bäckerei Marienfeldt ist im ganzen Kreis Bad Doberan bekannt und zu „DDR &#8211; Zeiten&#8221; setzte immer zu den Wochenenden eine wahre „Kundeninvasion&#8221; ein. Beutel und  Taschen mußten mit Bestellungen für Brot und Brötchen gefüllt werden und es kam nicht selten vor, daß der Mitarbeiter eines Betriebes über 100 Brötchen für seine Kollegen mitbrachte.<br />
Inzwischen sind Ladengeschäft, Lager und Backstube modernisiert und neu eingerichtet. Und ein neuer Backofen wurde gebaut, so daß für die Mitarbeiter beste &#8211; Arbeitsbedingungen vorherrschen. Auch heute ist es, trotz der vielen Mitbewerber in der Backstube und im Laden nicht ruhiger geworden. Die Gesellen Manfred Burmeister und Michaela Trost sowie Lehrling Astrid Glockzin und Verkäuferin Marion Gutmann haben alle Hände voll zu tun. Ob Brot oder Brötchen, Torten oder Kleingebäck, vielfältig ist das Angebot und nach wie vor werden täglich ca. 1500 Brötchen verkauft. Selbst in anderen Geschäften des Kreises, wie z.B. der Fleischerei Hackendahl, im Edeka Markt Neubukow und in den Landverkaufsstellen in Alt Bukow, Körchow, Russow, Jennewitz und Biendorf sind die Backwaren „Made in Reddelich&#8221; im Angebot. Trotz der vielen Arbeit setzt sich der Juniorchef , Bäckermeister Ulf Marienfeldt als Abgeordneter der CDU-Fraktion für die Belange der Gemeinde ein. Ganz in diesem Sinne ist auch das Engagement der Familie Marienfeldt, für die Kindereinrichtung der Gemeinde zu besonderen Anlässen Backwaren zu spenden.<br />
Dies ist ein typisches Beispiel für die allgemeine Spendenbereitschaft der ortsansässigen Firmen, wenn es um gemeinnützige Zwecke geht und der dörflichen Gemeinschaft dient.</p>
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		<title>OSTSEE-ZEITUNG im Mai 1994 auf Wahltour in Reddelich &amp; Brodhagen</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 15:19:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf Lübs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Vergrößern bitte auf ein Bild klicken !!! Straßenbau sogar am Wochenende OZ schaute sich während ihrer Wahltour in Reddelich und Brodhagen um. Reddelich Ursula Brüsehaber und Ulf Marienfeld aus Reddelich und Erhard Rünger aus Brodhagen waren sich einig in ihrer Meinung über den scheidenden Bürgermeister: „Ohne Joachim wäre es wohl kaum so gut gelaufen. [...]]]></description>
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<td width="220" align="center"><b>Zum Vergrößern bitte auf ein Bild klicken <br />!!! </b></td>
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<h4>Straßenbau sogar am Wochenende </h4>
<p><b>OZ schaute sich während ihrer Wahltour in Reddelich und Brodhagen um.</b><br />
<b>Reddelich</b> Ursula Brüsehaber und Ulf Marienfeld aus Reddelich und Erhard Rünger aus Brodhagen waren sich einig in ihrer Meinung über den scheidenden Bürgermeister: „Ohne Joachim wäre es wohl kaum so gut gelaufen. Jammerschade, daß er als leitender Angestellter des Amtes nicht wieder für die Gemeindevertretung kandidieren darf.&#8221; Worte, die in dieser oder ähnlicher Form am Sonnabendnachmittag in der Gemeinde noch oft zu hören waren.</p>
<p>OZ schaute sich diesmal auf ihrer Wahltour gemeinsam mit den drei Gemeindevertretern und Bürgermeister Joachim Morawietz in der gut 500 Einwohner zählenden Gemeinde an der B 105 um, zu der auch das etwas abseits gelegene kleine Brodhagen gehört. Der von den drei Gemeindevertretern, die am 12. Juni wieder antreten wollen, Gelobte gab sich bescheiden: „Wir waren uns meistens schnell einig. Wenn anderswo noch diskutiert wurde, arbeiteten wir schon an den Fördermittelanträgen.&#8221; Der Elektroingenieur und Ingenieurpädagoge saß bereits zu DDR-Zeiten auf dem Bürgermeisterstuhl der Gemeinde. Beim damaligen Rat des Kreises eckte er immer mal wieder an. Das richtige Parteibuch besaß er ohnehin nicht. Also schob man den fähigen Mann aufs Dorf ab. Für Reddelich ein Glückstreffer. Denn Morawietz&#8217; Cleverneß zahlte sich in Mark und Pfennig aus. Die Förderquoten lagen vor ein paar Jahren noch höher. Rund 20 Mio. DM konnten seit 1990 in Reddelich und Brodhagen investiert werden, und die Erfolge sind sichtbar. Das große Gewerbegebiet an der B 105 ist komplett erschlossen. Eine Autolackiererei arbeitet schon. Gut 50 % der Gewerbeflächen sind an produzierende und dienstleistende Gewerbe vergeben.</p>
<p>Die Sanierung des Abwasser-Netzes und der Ausbau wichtiger Straßen mit neuer Decke sowie mit Rad- und Fußwegen konnte in Reddelich abgeschlossen werden. Brodhagen bekommt in diesen Tagen, erstmals seit dem Bestehen der kleinen Siedlung, eine ausgebaute, feste Dorfstraße. Freitag soll sie feierlich übergeben werden. Sogar am späten Sonnabendnachmittag waren Arbeiter der ortsansässigen Baufirma Svenson mit schwerer Technik am Werk, damit der Übergabe-Termin gehalten wird.</p>
<p>Für den Wohnungsbau gibt es Vorarbeiten. Zwei B-Pläne für Reddelich stehen, die Planung für Brodhagen ist in Arbeit. Rund 100 Eigenheime will man bald bauen. Damit werden sich die künftigen Gemeindevertreter befassen müssen. Um die neun Sitze bewerben sich 10 Kandidaten der CDU, drei von der SPD und fünf von einer Wählergemeinschaft.</p>
<p>Also alles in Butter in der Gemeinde? Vielleicht bei Dingen, die Gemeindevertreter und Bürgermeister beeinflussen konnten. Gabriele Schewitz (44) aus Brodhagen machte jedoch deutlich, daß Glück nicht nur aus sanierten Straßen und einem Gewerbegebiet besteht. Sie und viele andere Einwohner in ihrem Alter sind seit der Wende arbeitslos. Ein zeitweiliges ABM-Pflaster innerhalb der Gemeinde linderte den Frust nur wenig. „Mit 44 waren zu DDR-Zeiten die Kinder raus. Dann startete man im Beruf noch einmal so richtig durch,&#8221; meinte die ehemalige LPG-Bäuerin resigniert. Sie sieht für sich und andere Gleichaltrige keine berufliche Zukunft mehr: „Das ist bitter.&#8221;<br />
Erhard Rünger wies auf ein Ärgernis hin, daß vor allem an der B 105 nervt. Rücksichtslose Raserei durch den Ort bringt Gefahren, und so mancher schwere Lkw hat bei einem Ausweichmanöver schon Teile des Rasenstreifens zerfahren. Geh- und Radweg werden dadurch auch nicht besser.<br />
Kritik gab es auch für die vernachlässigten Außenanlagen der Deutschen Bahn AG.<br />
<b>Von LUTZ WERNER</b></p>
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		<title>OSTSEE-ZEITUNG im November 1993 über den Chor &#8220;Kühlung&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 14:37:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf Lübs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinschaftssinn rettete Chor das Leben Dienstältester Chor denkt nicht ans Aufhören Steffenshagen/Jennewitz. Es war am 19. November 1968. 35 Einwohner aus Steffenshagen und Reddelich waren einem Aufruf gefolgt, der zur Gründung eines Chores einlud. Dieser Abend war die Geburtsstunde des beliebten Chores „Kühlung&#8221; e.V. Bei einem Besuch von Ilse Hanfler (50) blätterten wir ein wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/wp-content/uploads/2012/05/OZ-Nov1993.jpg" alt="" title="OZ-Nov1993" width="400" height="245" class="alignright size-full wp-image-4629" /></p>
<h4>Gemeinschaftssinn rettete Chor das Leben  </h4>
<p><b>Dienstältester Chor denkt nicht ans Aufhören </b><br />
<b>Steffenshagen/Jennewitz.</b> Es war am 19. November 1968. 35 Einwohner aus Steffenshagen und Reddelich waren einem Aufruf gefolgt, der zur Gründung eines Chores einlud. Dieser Abend war die Geburtsstunde des beliebten Chores „Kühlung&#8221; e.V. Bei einem Besuch von Ilse Hanfler (50) blätterten wir ein wenig in der Chorchronik.</p>
<p>Vom ersten Jahr an sind neben Chorleiter Karl-Heinz Pohle seine Ehefrau Ruth, Elisabeth Stengel, Bärbel Rödel, Waltraud Heldt, Helga Formanowitz, Edith Wollenberg, Margarete Taube, Irma Reinke, Ilse Hanfler, Elsbeth Rödel und Petra Reimer dabei. Es gab viele schöne, aber auch schwere Stunden. Letztere vor allem 1990/91. Als Chorleiter Karl-Heinz Pohle von einem Tag zum anderen in den ungewollten Vorruhestand versetzt wurde, dachte er ans Aufhören. „Doch in diesen schweren Monaten stellte sich heraus, daß unser Chor in den über 20 Jahren seines Bestehens mehr als nur ein Gesangsverein war, wir waren eine Gemeinschaft geworden — das rettete dem Chor das Leben. Wir machten uns gegenseitig Mut, halfen Karl-Heinz Pohle über die schweren Stunden des Abschieds vom Berufsleben hinweg und konnten so am 19. November 1993 unser silbernes Jubiläum feiern&#8221;, so Ilse Hanfler. Seit Anfang der 70er Jahre gesellten sich auch sangesfreudige Frauen aus Jennewitz dazu, Ruth Kanschat (65) aus diesem Dorf ist heute ältestes Chormitglied. 1993 zählt der Frauenchor 19 Sängerinnen, in den 70er Jahren waren auch fünf Männer dabei.</p>
<p>Ans Aufhören denkt keiner im Chor. Im Gegenteil, man übt ständig neue Lieder ein. Ilse Hanfler würdigte die gute Unterstützung des Reddelicher Bürgermeisters, der dem Chor das Gemeindebüro zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung stellt, wenn Probeabende angesagt sind. Er gratulierte zum 25jährigen Bestehen und versprach auch künftig Unterstützung. Gefreut haben sich die Damen, daß in der Agrar AG „Kühlung&#8221; Kröpelin anscheinend auch noch Choranhänger sitzen, denn das Unternehmen überreichte zum 25. Geburtstag eine Geldprämie. So insgeheim liebäugeln die Sängerinnen damit, vom Kulturamt der Kreisverwaltung oder einem Sponsor Unterstützung bei der Anschaffung neuer Chorkleidung zu erhalten. Verdient hätten es die 18 Damen um Karl-Heinz Pohle allemal, zählen sie doch zu den wenigen Kulturensembles im Kreis, die sich durch die nicht einfachen Wendejahre hindurchgekämpft haben und jung und alt wieder mit ihren Liedern erfreuen.<br />
(Kontaktadresse: Karl-Heinz Pohle, Tel. 03 82 03/22 44).<br />
<b>K. JASTER</b></p>
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		<title>KÜSTENREPORTER 1993 über Reddelich und Brodhagen</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 13:37:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf Lübs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Land und Leute &#8211; Besuch vor der Haustür DAS FEUERWEHRHAUS erhielt ein neuen &#8220;DIN-Chic&#8221;; die Fassade bestimmt den Charakter des Hauses, der Innen&#8217; raum ist für den Dienst und Einsatz bestens ausgerüstet. Sogar ein kompletter Sanitärtrakt steht zur Verfügung. Wer sich den Kameraden der FFW, anschließen machte, kann sich in der Gemeinde Reddelich melden, auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.kulturverein-reddelich.de/wp-content/uploads/2012/05/KüRep-1993-a.jpg" alt="" title="KÜSTENREPORTER 1993" width="300" height="460" class="alignright size-full wp-image-4623" /></p>
<h4>Land und Leute &#8211; Besuch vor der Haustür</h4>
<p><b>DAS FEUERWEHRHAUS</b> erhielt ein neuen &#8220;DIN-Chic&#8221;; die Fassade bestimmt den Charakter des Hauses, der Innen&#8217; raum ist für den Dienst und Einsatz bestens ausgerüstet. Sogar ein kompletter Sanitärtrakt steht zur Verfügung. Wer sich den Kameraden der FFW, anschließen machte, kann sich in der Gemeinde Reddelich melden, auch Frauen sind gefragt.<br />
Auch für den sozialen Zusammenhalt wird was getan. Beispielsweise finden mit den Senioren der Gemeinde regelmäßige Zusammenkünfte in der Raststätte statt. Ordentliche Planung, gepaart mit Transparenz, Bürgernähe und Mitsprache machten diese rasante Entwicklung in der Gemeinde Reddelich-Brodhagen möglich. In den Sand wurden Kredite und Fördermittel jedenfalls nicht gesetzt, so auch die vorherrschende Bürgermeinung.</p>
<p><b>IM ORTSKERN WURDEN GEH- UND RADWEGE GESCHAFFEN</b> Auch der Rad- und Wanderweg von Reddelich nach Brodhagen wurde fertiggestellt. Natürlich muß in der Ortslage Brodhagen auch endlich der alte unbefestigte Feldweg einer Asphalt-Pflaster-Straße weichen, das wünschten sich die Bewohner schon lange. Im Frühjahr 1994 wird diese Baumaßnahme endlich abgeschlossen sein. &#8220;Geplant ist, falls das Straßenbauamt die finanziellen Mittel bereitstellt, der Ausbau des Radweges entlang der B 105 bis nach Bad Doberan&#8221;, berichtet Joachim Morawietz. Parallel dazu will die Gemeinde den ländlichen Wegebau forcieren. Beispielsweise die Straße von Reddelich nach Glashagen ist schon fertig. In diesem Jahr wird Brodhagen-Steffenshagen realisiert. &#8220;Wir wollen auch damit für den Tourismus landeinwärts neue Anreize schaffen&#8221;, sagt Bürgermeister Morawietz.<br />
AUS DEN RERIKER &#8220;Behindertenwerkstätten&#8221; kommen die Bänke und anderen Sitzgelegenheiten. Diese sollen im Frühjahr für Bewohner, Wanderfreunde und Radler aufgestellt werden. &#8220;Mit den Erzeugnissen der Reriker Werkstatt sind wir sehr zufrieden&#8221;, so der Bürgermeister.<br />
<b>EINE NEUE ÜBERDACHTE BUSHALTESTELLE</b> steht bereits an der B 105, eine zweite wird noch aufgestellt. Auffällig ist auch der Eigenheimbau, so entsteht hier auch das erste Kunden- Muster-Nordheim- Massivhaus der Landhausbau &#8220;WISTA&#8221; GmbH, Edda Wilbach, Bad Doberan, direkt an der B 105.<br />
<b>DIE SIEBEN BAUERNHÖFE</b> werden für Wohn- und Gewerbezwecke genutzt. In der Gemeinde&#8217; Reddelich gibt gegenwärtig nur einen Wiedereinrichter. Für die ehemaligen Staatsgüter in Brodhagen, die immerhin ein Drittel der Ortsfläche ausmachen, ist die Eigentumsfrage noch nicht geklärt. Schön wäre es für das ländliche Bild, wenn die Pferde der Züchter Hass und Loll nicht weichen müßten. leider soll der alte Stall im Ortskern abgerissen werden.<br />
<b>DIE KITA &#8220;ROHRSPATZ&#8221;</b> wird von 23 Kindern besucht. Frau Gratopp leitet diese Einrichtung &#8220;ganz in Familie&#8221; mit ihren Mitarbeiterinnen. Das Mittagessen kostet gerade mal zwei Mark. Wichtiger Hinweis: Im &#8220;Rohrspatz&#8221; sind noch Plätze frei. Der Küchenumbau durch das Ing. Büro Klaus Uhlmann aus Nienhagen wurde bereits abgeschlossen. Weitere Instandsetzungen sind geplant</p>
<p><b>DIE ZEIT IST NICHT STEHENGEBLIEBEN</b> in der Gemeinde Reddelich. Die 520 Einwohner in den Ortsteilen Reddelich und Brodhagen profitieren von der Infrastruktur-Entwicklung. Großen Anteil an der Ortsgestaltung hat auch der Bürgermeister Joachim Morawietz. Er begleitete den &#8220;89er Aufbruch&#8221; nicht mit endlos geführten Debatten, er schritt gleich als Bürgermeister zur Tat.<br />
<b>EIN KURZER RÜCKBLICK</b>: Noch in der &#8220;DDR-Zeit&#8221; begann man mit der Rekonstruktion der Straßenbeleuchtung und für die Eigenheimsiedlung &#8220;Heiriet&#8221; wurden Straßen und Bürgersteige angelegt. Die Materialsorgen sind nun Geschichte.<br />
Heute kann auch endlich das Abwassersystem modernisiert werden. Schließlich liegt die Gemeinde teilweise im Wasserschutzgebiet III und am Rande des Landschaftsschutzgebietes. AB 1994 FLIEßEN DANN DIE ABWÄSSERAUS REDDELICH, Brodhagen und aus dem Gewerbegebiet nicht mehr den &#8220;Bach runter&#8221;, sondern direkt in das neue Doberaner Klärwerk hinein. Ein großer Parkplatz wurde vor der neuen Gaststätte des Inhabers Walter Reinsch errichtet. Von der B 105 bis zum Ortsausgang Richtung Steffenshagen wurde die Steffenshäger Straße bereits 1991 fertiggestellt.<br />
<b>DIE GRUNDSTEINLEGUNG FÜR DAS GEWERBEGEBIET</b> erfolgte ein Jahr später. Die Autolackiererei Grimm ist der erste Betrieb, der im Gewerbegebiet Richtfest feiern konnte. Der fleischverarbeitende Betrieb Hackendahl aus Kröpelin wird sich hier als nächstes Unternehmen ansiedeln. Die Straßen-, Tief- und Wasserbau GmbH Svenson ist mit ca. 60 Mitarbeitern, die ausschließlich aus der Region stammen, das größte Unternehmen im Ort und wird ebenfalls wie andere Baufirmen auch, hier vor den Toren Reddelichs neu bauen.</p>
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		<title>KÜSTENREPORTER im Januar 1993 über Reddelich</title>
		<link>http://www.kulturverein-reddelich.de/kuestenreporter-im-januar-1993-ueber-reddelich.php</link>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 07:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf Lübs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch sind Flächen frei Reddelich. Grund zur Freude bei Bürgermeister Joachim Morawietz (38/CDU), der Gemeindevertretung und wohl der Mehrheit der 515 Seelen von Reddelich-Brodhagen: die anteiligen Fördermittel von 1992 für das an der B 105 entstehende Gewerbegebiet sind noch vor Jahresende der Gemeinde übergeben worden, die neuen bewilligt. Derzeit liegen bereits über 2 Millionen DM [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Noch sind Flächen frei</h4>
<p><b>Reddelich.</b> Grund zur Freude bei Bürgermeister Joachim Morawietz (38/CDU), der Gemeindevertretung und wohl der Mehrheit der 515 Seelen von Reddelich-Brodhagen: die anteiligen Fördermittel von 1992 für das an der B 105 entstehende Gewerbegebiet sind noch vor Jahresende der Gemeinde übergeben worden, die neuen bewilligt.<br />
Derzeit liegen bereits über 2 Millionen DM in Reddelicher Erde für den Gewerbepark mit einer Nettofläche von 16 Hektar. Die Schmutz- und Regenwasserleitung ist zur Hälfte verlegt, auch ein Rückhaltebecken steht. Vor allem die in Reddelich ansässige Niederlassung von Svenson Straßen-, Tief- und Wasserbau mit ihren 50 heimischen Beschäftigten legte sich seit dem symbolischen ersten Spatenstich vom 26.September 1992 ordentlich ins Zeug, das Projekt problemlos passieren zu lassen.<br />
Die ersten Kaufverträge zur Firmenansiedlung &#8211; vor allem hauspezifische Betriebe &#8211; sind unter Dach und Fach, berichtet Joachim Morawietz dem &#8220;Küstenreporter.&#8221;<br />
Die Vermarktung besorgt die Gemeinde, mit fachlichem Beistand versehen, selbst.<br />
Wer auf Reddelichs Gewerbegebiet in bester Lage und später vorzüglicher Verkehrsanbindung (analog der Steffenhäger Kreuzung) ein Auge geworfen hat, kann sein Interesse bei der Gemeinde Reddelich oder in der Amtsverwaltung Doberan Land (Am Drümpel von Bad Doberan) anmelden. &#8220;Noch sind Gewerbe flächen für Firmen jeglicher Art bei uns frei&#8221;, in formiert uns der Bürgermeister und zugleich Leitender Verwaltungsangestellter der Amtsverwaltung.<br />
Diesen Juni, so hofft Joachim Morawietz, sind die Erschließungsarbeiten komplett erledigt. Doch wird es einen etappenweisen Firmenbezug geben, und bis zur Vorsaison ist sicherlich schon allerhand oberirdisch sichtbar.</p>
<p>Mit der Niederlassung Reddelich des Lübecker Unternehmers Norbert Svenson ist man in der Gemeinde im Kreis Bad Doberan übrigens gut zu Fuß. Der Bürgermeister lobt das Engagement der Firma um den hiesigen Niederlassungsleiter Torsten Gäth gern. Aus zerbrochenen Betrieben, wie NTU oder LPG, rekrutiert sich der jetzige Personalbestand. Zugleich sah sich Svenson um bei einst in der Gemeinde Reddelich beschäftigten ABM-Kräften. Dort, wo das persönliche &#8220;Know-how&#8221; stimmte, folgte eine Festanstellung; 15 einstige ABM-Mannen sind es bislang.<br />
Im Ortsteil Brodhagen für die kommenden Jahre kalkuliert ist ein &#8220;größeres Wohngebiet&#8221;, wie es Joachim Morawietz umschreibt. Finanziert und gebaut werden soll in privater Trägerschaft.<br />
Freudig blickt der Bürgermeister im Ehrenamt auch auf die vollzogene Wiederherstellung des beinahe zusammengestürzten Gebäudes der örtlichen Feuerwehr. So hat nach vollzogener Reko nicht nur das Löschfahrzeug prima Platz, auch die 12 FF-Kameraden und die vielen männlichen wie weiblichen Helfershelfer in der Not &#8211; bis zu 30 an der Zahl &#8211; finden nun in Reddelich ein ansprechendes Domizil.</p>
<p>Und noch eines: Reddelich-Brodhagen will seine Geschichte nicht der Vergessen überlassen. ABM-Frau Helga Barkowski sammelt seit kurzem Material für die Dorf-Chronik. Vieles wird benötigt, auch aus jüngster Zeitetappe, wie beispielsweise der friedlichen Revolution und Wende. Gern nimmt die gute Frau dies oder auch tiefer liegende Geschichtsablagerungen an und auf. Zu finden ist Frau Barkowski dienstags und donnerstags am Nachmittag in der Gemeindeverwaltung Reddelich, denn dann sind auch Bibliotheksstunden, die sie gleichsam mit innerhat.</p>
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		<title>OSTSEE-ZEITUNG im Sommer 1992 über die Reddelicher Kita</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 15:04:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf Lübs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab Herbst Renovierung von innen Kleine Reddelicher nahmen gestern Besitz von ihren neuen Außenanlagen an der Tagesstätte. Gestern Vormittag in Reddelich. Bei strahlendem Sonnenschein wurde die neue Außenanlage an der Kindertagesstätte eingeweiht. Fleißige ABM-Leute hatten seit dem Herbst gute Arbeit geleistet. Da wurden Platten verlegt und neue Sitzgelegenheiten und Tische gebaut. Bürgermeister Joachim Morawietz lobte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/wp-content/uploads/2012/05/1992-OZ-2.jpg" alt="OZ über Reddelicher Kita 1992" title="OZ über Reddelicher Kita 1992" width="600" height="575" class="alignright size-full wp-image-4595" /></p>
<h4>Ab Herbst Renovierung von innen</h4>
<p>Kleine Reddelicher nahmen gestern Besitz von ihren neuen Außenanlagen an der Tagesstätte.</p>
<p>Gestern Vormittag in Reddelich. Bei strahlendem Sonnenschein wurde die neue Außenanlage an der Kindertagesstätte eingeweiht. Fleißige ABM-Leute hatten seit dem Herbst gute Arbeit geleistet. Da wurden Platten verlegt und neue Sitzgelegenheiten und Tische gebaut. Bürgermeister Joachim Morawietz lobte dabei Ideenreichtum und kostengünstiges Denken.<br />
Gestern wurde nun ein bißchen gefeiert. Die 29 Kinder, Leiterin Marianne Gratopp und ihre fünf Mitarbeiterinnen konnten dazu viele Gratulanten begrüßen. Reddelichs Bäcker Marienfeldt brachte leckeren Kuchen mit, und die Nürnberger Bausparkasse überraschte mit Spielzeug. Die ortsansässige Tiefbau-Firma Svenson übergab einen Scheck über 4000 DM für zwei Spielgeräte. Und der Anteil der Gartenbau-Firma Gratopp an der neuen Außenanlage war nicht ;u übersehen. Ein Blumengruß an die Leiterin kam gestern auch vom Jugendamt der Kreisverwaltung.<br />
„Wir wollen die Einrichtung behalten und erhalten und für die Zukunft Zeichen setzen&#8221;, betonte der Bürgermeister. „Guten Morgen, Frau Sonne&#8230;&#8221; sangen die Kinder für alle Gratulanten. Speziell den ABM-Leuten war das Lied &#8220;Wer will fleißige Handwerker seh&#8217;n&#8221; gewidmet. Der Text war leicht abgewandelt: die Tagesstätte wird bald fertig sein.<br />
Und hier hat man sich noch einiges vorgenommen. Nachdem nun äußerlich alles aufs Schönste gestaltet wurde, soll im Herbst die Arbeit im Gebäude auf Hochtouren laufen. Renovierung ist angesagt.<br />
Manch städtischer Kindergarten könnte da wohl neidisch werden. Kinderfreundlichkeit in Reddelich -eine attraktive Kindertagesstätte ist wohl ein gutes Aushängeschild dafür.<br />
Die Kinder dankten nicht nur mit Liedern. Sie hatten kleine Karten gemalt und überreichten diese mit Blumensträußen an ihre Gäste. Fröhlich saßen alle an den neuen Tischen und auf den Holzbänken. Lustig ging es auf der Rutsche zu.<br />
Umgeben von viel Grün, von Blumen, Bäumen und Rasenflächen, gleicht die Außenanlage der Kindertagesstätte fast einem kleinen Erholungsgebiet. Und erholen und wohl fühlen sollen sie sich schließlich &#8211; die KIeinen aus Reddelich und Umgebung.<br />
<b>Renate Peter</b></p>
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		<title>Großbrand in Reddelich 1891</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 17:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf Lübs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronikeintrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Artikel von Klaus Kretschmann aus der RADUCLE Nr. 14 Am Abend des 27. April 1891, einem Montag, erreichten zwei aus Doberan kommende Bettler Reddelich. Ein schöner Frühlingstag neigte sich seinem Ende entgegen. Tagsüber waren die Temperaturen in Mecklenburg auf 14° C gestiegen, fielen in der darauffolgenden Nacht allerdings auf bis zu 3° C ab. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Artikel von Klaus Kretschmann aus der RADUCLE Nr. 14</strong></p>
<blockquote><p>Am Abend des 27. April 1891, einem Montag, erreichten zwei aus Doberan kommende Bettler Reddelich. Ein schöner Frühlingstag neigte sich seinem Ende entgegen. Tagsüber waren die Temperaturen in Mecklenburg auf 14° C gestiegen, fielen in der darauffolgenden Nacht allerdings auf bis zu 3° C ab. Es regnete nachts nicht, was sich in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages als sehr verhängnisvoll erweisen sollte.<br />
Die beiden Bettler klopften an die Türen der Reddelicher Einwohner und baten um Essen oder eine kleine Gabe. Vermutlich dürfte ihre Ausbeute bescheiden geblieben sein. Nach dem langen Winter waren die umliegenden Felder zwar für die neue Ernte bestellt, aber die Vorratskammern leerten sich langsam. Haushalten war angesagt.<br />
In der Nacht nahmen sich die beiden Bettler schließlich ein Lager in einer Scheune oder in einem Stall in der Nähe des Gehöftes des Erbpächters Kruth an der Straße von der Ortsmitte in Richtung Hundehagen. Erbpächter war damals eine Bezeichnung für die späteren Bauernstellen.</p>
<p>Gegen 3:00 Uhr wurden die Reddelicher plötzlich durch die Rufe „Feuer, Feuer …!“ unsanft aus ihrem Schlaf gerissen. In der Scheune des Erbpächters Kruth war ein Brand ausgebrochen, der sich mit enormer Kraft auf das der Straße gegenüberliegende Gehöft des Erbpächters Barten und danach auch auf die Gehöfte der Erbpächter Peter Baade und Westendorf ausdehnte.<br />
Die Mecklenburgische Zeitung berichtete am 29. April 1891, dass bei einem Erbpächter (Kruth) 7 Pferde und sämtliche Kühe verbrannten. Außerdem habe ein Mann bei dem Löschen erhebliche Brandwunden erlitten.<br />
Die Männer vom 10 Jahre zuvor gegründeten Reddelicher Spritzenverein werden in den Zeitungsberichten nicht erwähnt. Wir wollen aber annehmen, dass sie gemeinsam mit den Einwohnern mit ihren relativ bescheidenen Mitteln aufopferungsvoll dem Flammeninferno entgegentraten. Letztendlich konnten eine Scheune und mehrere Stück Vieh gerettet werden.</p>
<p>Bleibt die Frage nach der Ursache des Brandes. Fest steht, dass gleich nach dem Feuer die Vermutung einer Brandstiftung geäußert wurde. Die beiden Bettler waren in dieser Nacht am Brandort gesehen worden und der Verdacht richtete sich natürlich sofort gegen die beiden. Hatten sie vielleicht das Feuer vorsätzlich gelegt, weil sie am Abend zuvor von den Reddelichern beim Betteln zu oft abgewiesen wurden? Oder wollten sie sich in der Nacht bei den schon erwähnten niedrigen Temperaturen an einem offenen Feuer erwärmen und hatten dabei fahrlässig den Brand verursacht?<br />
Jedenfalls erließ der Erste Rostocker Staatsanwalt am 30. April 1891 ein Fahndungsersuchen. Darin hieß es: „… Der Brandstiftung verdächtig sind zwei Reisende, …, welche am Abend des 27. April von Doberan kommend in Reddelich gebettelt haben und bei dem erst gegen Morgen aufgegangenem Feuer in auffälliger Weise gesehen worden sind …“.<br />
Inwieweit sich der Verdacht der Brandstiftung später bestätigte, ist nicht bekannt. Die Gerichtsakten aus dieser Zeit in Rostock und in Kröpelin sind bisher archivmäßig nicht erschlossen.</p>
<p>Auf dem vom Großbrand betroffenen Areal in der Alten Dorfstraße befinden sich heute das Grundstück Kruth und auf der gegenüberliegenden Seite der Straße das Anwesen der Familie Susemihl, das ehemalige Grundstück Westphal und die nach dem Brand neu erbaute ehemalige Villa Barten, heute als Mehrfamilienhaus im Besitz der Familie Schütt. In der Zwischenzeit sind außerdem mehrere neue Häuser auf diesem geschichtsträchtigen Areal erbaut worden.<br />
[Quelle: Universitätsbibliothek Rostock]
</p></blockquote>
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		<title>Reddelich und Brodhagen in der Weltpresse</title>
		<link>http://www.kulturverein-reddelich.de/reddelich-und-brodhagen-in-der-weltpresse.php</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 10:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf Lübs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In das Projekt G&#160;e&#160;m&#160;e&#160;i&#160;n&#160;d&#160;e&#160;ch&#160;r&#160;o&#160;n&#160;i&#160;k ist unter dem Titel Reddelich und Brodhagen in der internationalen Presse eine neue Rubrik integriert. Zur Beschreibung mache ich es mir einfach, und zitiere die Einleitung der Webseite, die Sie neben vorstehendem Link auch direkt als Unterseite von O&#160;r&#160;t&#160;s&#160;ch&#160;r&#160;o&#160;n&#160;i&#160;k im Hauptmenü erreichen: Auf dieser Seite werden Presseartikel chronologisch zitiert oder verlinkt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In das Projekt <a href="/ortschronik-2" title="" target="blank">G&nbsp;e&nbsp;m&nbsp;e&nbsp;i&nbsp;n&nbsp;d&nbsp;e&nbsp;ch&nbsp;r&nbsp;o&nbsp;n&nbsp;i&nbsp;k</a> ist unter dem Titel <a href="http://www.kulturverein-reddelich.de/ortschronik-2/reddelich-und-brodhagen-in-der-internationalen-presse" title="Presseartikel über Reddelich und Brodhagen" target="blank"><b>Reddelich und Brodhagen in der internationalen Presse</b></a> eine neue Rubrik integriert.<br />
Zur Beschreibung mache ich es mir einfach, und zitiere die Einleitung der Webseite, die Sie neben vorstehendem Link auch direkt als Unterseite von <b>O&nbsp;r&nbsp;t&nbsp;s&nbsp;ch&nbsp;r&nbsp;o&nbsp;n&nbsp;i&nbsp;k</b> im Hauptmenü erreichen:</p>
<blockquote><p>Auf dieser Seite werden Presseartikel chronologisch zitiert oder verlinkt, in denen über Ereignisse oder Personen aus Reddelich und Brodhagen berichtet wurde.</p>
<p>Die Autoren dieser Zusammenstellung, die Projektgruppe »Ortschronik von Reddelich und Brodhagen«, erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Im Gegenteil, es würde uns freuen, an dieser Stelle Pressematerial mit Bezug zur Gemeinde aus den verschiedensten Quellen veröffentlichen zu dürfen. Dabei ist es unerheblich, ob Sie uns Ihre »Schätze«:</p>
<ul>
<li>in Kopie an unsere E-Mailadresse : <b>dorfchronik@kulturverein-Reddelich.de</b> schicken oder</li>
<li>einem Mitglied der Projektgruppe:
<ol>
<li>Reinhold Griese aus Warnemünde,</li>
<li>Katharina Fourmont-Jenak aus Reddelich,</li>
<li>Ulf Lübs aus Reddelich,</li>
<li>Sven Morwinsky aus Reddelich oder</li>
<li>Domenika Wunderlich aus Brodhagen</li>
</ol>
<p>persönlich anvertrauen.</li>
</ul>
<p>Gern übernehmen wir auch das Kopieren Ihrer Unterlagen, damit Sie Ihre wertvollen Originale unversehrt behalten können.</p>
<p>Auch Tipps, wo sich eine Recherche lohnt, nehmen wir gern entgegen.<br />
Ob jemand Lust verspürt, in den Zeitungsarchiven zu recherchieren, trauen wir uns fast gar nicht zu fragen.
</p></blockquote>
<p>Wie Sie bemerken werden klaffen noch große Lücken in der Chronologie, die wir nach und nach schließen werden. Es lohnt sich also, die Seite immer mal wieder anzuschauen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BAD DOBERANER ANZEIGER am 5. Juni 1992, Interview mit dem Reddelicher Bürgermeister</title>
		<link>http://www.kulturverein-reddelich.de/1992-5-juni-bad-doberaner-anzeiger-mit-einem-interview-mit-dem-reddelicher-buergermeister.php</link>
		<comments>http://www.kulturverein-reddelich.de/1992-5-juni-bad-doberaner-anzeiger-mit-einem-interview-mit-dem-reddelicher-buergermeister.php#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 May 2012 14:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf Lübs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Vergrößern bitte auf ein Bild klicken !!! Über Probleme und Aussichten einer kleinen Gemeinde an der B 105 informierten wir uns bei Reddelichs Bürgermeister Herr Morawietz, Reddelich ist eine kleine Gemeinde. Aber auch hier gibt es eine Vielzahl von Sorgen und Problemen. Was brennt Ihnen am meisten auf dem Herzen? Es stimmt, unsere Gemeinde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table align="right">
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<td width="220" align="center"><b>Zum Vergrößern bitte auf ein Bild klicken <br />!!! </b></td>
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<td width="220" align="right"><a href="/wp-content/uploads/2012/05/1992-DBR-Anzeiger.jpg"><img src="/wp-content/uploads/2012/05/1992-DBR-Anzeiger-200x311.jpg" alt="" title="1992-DBR-Anzeiger" width="200" height="311" class="alignright size-medium wp-image-4526" /></a></td>
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<td width="220" align="right"><a href="/wp-content/uploads/2012/05/1992-DBR-Anzeiger-1.jpg"><img src="/wp-content/uploads/2012/05/1992-DBR-Anzeiger-1-200x204.jpg" alt="" title="1992-DBR-Anzeiger-1" width="200" height="204" class="alignright size-medium wp-image-4527" /></a></td>
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<td width="220" align="right"><a href="/wp-content/uploads/2012/05/1992-DBR-Anzeiger-2.jpg"><img src="/wp-content/uploads/2012/05/1992-DBR-Anzeiger-2-200x193.jpg" alt="" title="1992-DBR-Anzeiger-2" width="200" height="193" class="alignright size-medium wp-image-4528" /></a></td>
</tr>
<tr>
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<h5><!-- Bildtext--></h5>
</td>
</tr>
</table>
<h4>Über Probleme und Aussichten einer kleinen Gemeinde an der B 105 informierten wir uns bei Reddelichs Bürgermeister </h4>
<p><i>Herr Morawietz, Reddelich ist eine kleine Gemeinde. Aber auch hier gibt es eine Vielzahl von Sorgen und Problemen. Was brennt Ihnen am meisten auf dem Herzen?</i></p>
<blockquote><p>Es stimmt, unsere Gemeinde ist zwar nur klein, aber ob man Probleme von 200 oder 20.000 Einwohnern, wie in den Städten, zu lösen hat, die Dringlichkeit bleibt dabei die gleiche.<br />
Seit 1989 wird am Abwassernetz unserer Gemeinde gearbeitet. Bisher gehen die Abwässer in eine Oxydationsteichanlage, die aber in der Trinkwasserschutzzone III liegt. Das heißt, wir müssen perspektivisch eine andere Lösung für die Abwässer finden. Es ist vorgesehen, die Gemeinde Reddelich in weiterer Zukunft über die Abwasseranlage der Stadt Bad Doberan zu entsorgen.</p></blockquote>
<p><i>In den Städten und Gemeinden stellt gegenwärtig das Anlegen eines Gewerbegebietes einen Schwerpunkt der kommunalpolitischen Arbeit dar. Wie steht es damit in Reddelich?</i></p>
<blockquote><p>Wenn die Rechtsaufsichtsbehörde unserem Bebauungsplan zustimmt, beginnt im 2. Halbjahr der Ausbau des Gewerbegebietes. Einschließlich des Sondergebietes Verkaufseinrichtungen wird das Gelände rund 20 Hektar umfassen. Flächenverkäufe an erste Betriebe außerhalb des Gewerbegebietes fanden und finden jedoch schon statt. Wir sind sehr daran interessiert, auch in unserem Ort neue Arbeitsplätze zu schaffen.
</p></blockquote>
<p><i>Herr Morawietz, wie ist ihre Meinung zur Bildung von Gemeindeämtern, also die Zusammenfassung von Verwaltungsaufgaben mehrerer kleiner Kommunen in einem Amt?</i></p>
<blockquote><p>Die Ämterbildung sollte schnell vorangehen. Wie ich schon sagte, ist die Aufgabenvielfalt sehr groß und trotz hoher Einsatzbereitschaft aller Mitarbeiter kaum zu bewältigen. Alle Fragen des Gemeindelebens sind jetzt neu anzupacken. Dabei ist die Finanzausstattung, wie ja allgemein bekannt, noch nicht ausreichend. Wir beantragen natürlich Fördermittel, aber zum Beispiel die Erhaltung und Rekonstruktion des Feuerwehrgebäudes, die Instandsetzung der Löschteiche sind nicht billig und kaum aus dem eigenen Haushalt zu finanzieren.<br />
Wir in Reddelich haben zur Zeit 18 Arbeitskräfte über Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen beschäftigt, hauptsächlich ehemalige Mitarbeiter aus der Landwirtschaft. Durch sie werden Arbeiten zur Pflege der Außenanlagen des Kindergartens, Instandsetzung der Vorfluterbrücken oder das Ausheben von Kabelgräben ausgeführt.
</p></blockquote>
<p><i>&#8230;für welche Kabel, Herr Morawietz?</i></p>
<blockquote><p>Es handelt sich um Telefon- und Elektrizitätsleitungen. Wir arbeiten mit der Bundespost und der HEVAG, Meisterbereich Kröpelin, gut zusammen. Sie übernehmen die Durchörterungen und stellen das Kabelmaterial bereit, während sich unsere ABM-Kräfte an den Ausschachtungen beteiligen.
</p></blockquote>
<p><i>Selbst bei geschlossenem Fenster, Herr Bürgermeister, dringt der Verkehrslärm von der B 105 zu Ihnen ins Amtszimmer, und auch die anderen Anwohner werden ständig davon belästigt. Sind Veränderungen in Sicht?</i></p>
<blockquote><p>Wir Bürger fordern, daß in die Verkehrsumgehung der Stadt Bad Doberan auch die Gemeinde Reddelich mit einbezogen wird, unbedingt!
</p></blockquote>
<p><i>Für ein gutes Miteinander in der Gemeinde steht auch das kulturelle Leben außer Frage. Wie steht&#8217;s damit in Reddelich? </i></p>
<blockquote><p>Wir haben Fördermittel zum Erhalt unserer Bibliothek beantragt. Außerdem wollen wir unseren Chor wieder neu ins Leben rufen. Die erste Zusammenkunft der Chormitglieder findet in diesem Tagen statt. Räumlichkeiten für die Proben sind ja vorhanden.<br />
Unseren Jugendklub haben wir einem Pächter übergeben. Er bleibt also eine gastronomische Einrichtung hauptsächlich für Jugendliche. aber auch für die übrige Dorfbevölkerung.
</p></blockquote>
<p><i>Noch eine persönliche Frage, Herr Morawietz. Wie schaffen Sie es, all den neuen kommunalen Aufgaben. die auf Sie zugekommen sind, gerecht zu werden?</i></p>
<blockquote><p>Ich bin sehr froh, einen pensionierten Bürgermeister aus Schleswig-Holstein als Berater an meiner Seite zu haben. Außerdem haben wir durch die Konrad-Adenauer-Stiftung die Möglichkeit erhalten, uns kommunalpolitisch weiterzubilden. Das nutzen wir.<br />
Herr Bürgermeister, zum Wohle Ihrer Gemeinde wünschen wir Ihnen auch weiterhin viel Optimismus und Schaffenskraft.
</p></blockquote>
<p><b>(Mit Herrn Joachim Morawietz sprach Beate Mahr, Pressestelle der Kreisverwaltung Bad Doberan)</b></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>OSTSEE-ANZEIGERr vom 18. April 2012 über die Siemerling-Preisverleihung an Andreas Elmer</title>
		<link>http://www.kulturverein-reddelich.de/der-ostsee-anzeiger-vom-18-april-2012-ueber-die-siemerling-preisverleihung-an-andreas-elmer.php</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 10:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulf Lübs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Gefunden wurde der Artikel von Hans-Friedrich Lübs aus Bad Doberan Ein Spagat zwischen Job und Ehrenamt Andreas Elmer wurde für sein soziales und kulturelles Engagement mit dem Siemerlingpreis geehrt Reddelich — Wie es eben so manches Mal mit der viel zu knappen Zeit ist: Man will sich verabreden und es klappt nicht. Erst kann der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gefunden wurde der Artikel von Hans-Friedrich Lübs aus Bad Doberan</p>
<h4>Ein Spagat zwischen Job und Ehrenamt</h4>
<p><b>Andreas Elmer wurde für sein soziales und kulturelles Engagement mit dem Siemerlingpreis geehrt</b><br />
<b>Reddelich</b> — Wie es eben so manches Mal mit der viel zu knappen Zeit ist: Man will sich verabreden und es klappt nicht. Erst kann der eine nicht, dann der andere. Aber letztendlich und irgendwann schafft man es doch mit dem gemeinsamen Treffen — so geschehen in der vergangenen Woche: Professor Fritz Tack, Landtagsabgeordneter für die Linken, und Andreas Elmer, der junge Mann aus Reddelich mit seinem Engagement in vielen Bereichen. Und dafür erhielt er den Ernst Siemerling Sozialspreis 2012 — schon ein paar Tage länger her, aber wie gesagt, mit der Gratulation hat es sogleich nicht klappen wollen, was Professor Tack jedoch sehr am Herzen lag und dran blieb an einem Treffen für Gratulation und Bewunderung des 29-Jährigen.</p>
<p>Andreas Elmer bedankte sich, war erfreut über die Aufmerksamkeit, lud ein zu einem Gespräch — völlig unkompliziert, mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht, was frei von Hektik zu sein schien, obwohl der arbeitsreiche Tag noch vor ihm lag. „Das geht schon&#8221;, meinte er. Und Prof. Fritz Tack wollte wissen, wie man das alles, was er tut, unter einen Hut bekommt. Schließlich sei noch Familie da und so ganz ohne Freizeit ginge es ja wohl auch nicht. Wieder ein sympathisches Lächeln, etwas verschmitzt vielleicht, und die Antwort: „Gut planen, strukturiert arbeiten. Das geht aber nur, wenn die Familie mitzieht und das tut sie.&#8221;</p>
<p>Andreas Elmer ist der klassische Einheimische: hier geboren, hier aufgewachsen, mit dem Hier verbunden, für das er sich einsetzt — beruflich wie ehrenamtlich. Er lernte einst Bäcker, liebt Landschaft, Natur, Tiere —  hütete Schafe bei seinem Onkel. Als kein Nachfolger da war, sprang Andreas Elmar ein. Und irgendwann sagte er sich: „Mach&#8217; doch mal was anderes&#8221;, und lernte noch einmal neu, ging in die Landwirtschaft, besuchte drei Jahre die Fachschule und leitet heute bereits die Milchviehanlage in Kühlungsborn. Was einst mit Schafen begann, sei jetzt nur noch im Fünferpack als Rasenmäher vor Ort. Denn Andreas Elmar hat mittlerweile noch ein anderes Hobby: 54 Kühe weiden auf 85 Hektar Grünland. Er sei Nebenerwerbslandwirt, betreibe einen solchen Betrieb. Zur Erklärung trägt Professor Tack bei, der als Fachmann jene Initiative unbedingt befürwortet: „Fast die Hälfte aller landwirtschaftlichen Betriebe in unserem Land arbeiten im Nebenerwerb. Wir möchten auf sie nicht verzichten. Sie sind uns ebenso wichtig, wie die Hauptbetriebe.&#8221;</p>
<p>Doch dafür gibt es natürlich nicht den Siemerling-Preis, der für soziales Engagement steht und von der Dreikönigsstiftung Neubrandenburg vergeben wird. Andreas Elmar ist in der Gemeindevertretung aktiv — bereits in der zweiten Wahlperiode, ist Vorsitzender des Kulturvereins in Reddelich/ Brodhagen, organisiert mit dem Vorstand viele Veranstaltungen übers Jahr und die werden allesamt sehr gut angenommen — über die Gemeindegrenzen hinaus. So manche Orte würden etwas neidisch auf das schauen, was dort so verdammt gut funktioniert. Wie gesagt, es liegt am Engagement, manchmal auch am Einzelnen, der voran geht, der darauf achtet, das Kräfte sich nicht verzetteln, sondern an einem Strang für das Gemeinwohl ziehen. Der 29-Jährige erinnert sich: „Mit dem Jugendclub fing es an. Wir haben oft vor .den Gemeindevertretern unsere Sorgen vorgetragen. Sie haben es sich angehört. Passiert ist wenig. Wir waren unzufrieden. Irgendwann haben wir uns gesagt: Jetzt stellen wir uns mal selbst auf. Erfreut waren die Etablierten nicht über uns junge Hansels.&#8221;</p>
<p>Ein engagierter Wahlkampf wurde gemacht und „schwups die wups waren wir drin&#8221;, freut sich der Reddelicher mit verschmitztem wie auch zufriedenem Lächeln. Mittlerweile hat die Wählergruppe viele Sympathisanten für sich begeistern können, sehr fachkompetente sogar, ist Elmar stolz. Es zog bald ein frischer Wind durch die Reihen der etablierten politischen Vertreter. „Durchwinken — mit uns nicht mehr.&#8221; Auch für die nächste Wahl will Andreas Elmer sich rüsten. In zwei Jahren wird das sein. Und sein Versprechen: „Der frische Wind wird sich nicht legen.&#8221;</p>
<p>Seine politischen Mitstreiter sind auch jene, die aktiv im Kulturverein mitarbeiten. „Ohne ehrenamtliche Arbeit funktioniert halt nichts&#8221;, weiß der junge Mann und erzählt, dass die Gemeinde Reddelich/ Brodhagen im Juli 835 Jahre feiert. Und dafür wollen sie alle zusammen — gemeinsam mit der Jugend in Form eines Projektes — eine Dorfchronik erarbeiten, mit vielen Fotos, fundierten, chronologisch angeordneten Fakten. Die sollen dann auf Tafeln gebracht werden. Allein im Internet, dass würde es nicht bringen. Er denke an die vielen älteren Einwohner und es würde sich doch auch gut machen, sie bei verschiedenen Veranstaltungen mit aufzustellen. Ein Buch zu drucken, dass könne man sich nicht leisten.</p>
<p>Der clevere Mann nutzte die Gunst der Stunde und richtete die Bitte an Prof. Fritz Tack, weil sie als Kulturverein auf viele Informationen angewiesen seien. Es ginge ihm vor allem darum, zu erfahren, welche Fördertöpfe man in Anspruch nehmen könne für einzelne Projekte. Prof. Tack sicherte Hilfe zu, würde zu entsprechenden aktuellen Vorhaben gern recherchieren. Elmer könne sich im Bad Doberaner Büro, bei Adriane van Loh, jederzeit melden, versicherte der Linken-Politiker.</p>
<p>Übrigens, wird in Reddelich eine Dorfzeitung herausgegeben und die Dorffeste organisiert mittlerweile auch der Kulturverein. Und immer steht irgendwo im Kleingedruckten ein Name: Andreas Elmer. „Die Dorffeste liefen früher komplett über die Gemeinde. Als Verein ist vieles einfacher, auch wenn Fördermittel oder Sponsorengelder eingeworben werden. Wir waren 11 Gründungsmitglieder, jetzt sind wir 36. Das ist doch was. Für die Dorffeste haben wir ein Festkomitee gegründet. Dort machen die mit, die sich dafür engagieren wollen.&#8221; Andreas Elmer weiß natürlich auch und gibt es ebenso offen zu, dass der, der Arbeit hat und noch ehrenamtlich unterwegs ist, einen ordentlichen Spagat hinlegen muss, wie eben die Mitglieder des Kulturvereins, ebenso die Gemeindevertreter.</p>
<p>900 Einwohner hat die Gemeinde Reddelich/ Brodhagen — ist kulturell sehr aktiv mit einer Bauchtanzgruppe, Trommlern, Frauensport, Feuerwehrverein, mit plattdeutschen Nachmittagen, Kabaretts, Dorffesten&#8230; Es geht alles irgendwie auf, es trägt sich. Der Vorstand des Kulturvereins erarbeitet jeweils einen Halbjahresplan. „Wir haben alles gut durchorganisiert und unsere Veranstaltungen sind gut besucht. Ausverkauft sozusagen&#8221;, freut sich Andreas Elmer. E.M.R.<br />
Nachzulesen über Aktivitäten mit Text und Fotos unter <b>www.kulturverein-reddelich.de</b></p>
<h4>Der Siemerlingpreis</h4>
<p>Der Sozialpreis der Dreikönigsstiftung Neubrandenburg ehrt einzelne Personen oder Gruppen, die sich um christlich-humanistische, kulturelle oder soziale Werte verdient gemacht haben. Die Auszeichnung erinnert an das Wirken der Familie Siemerling, die im 19. Jahrhundert in Neubrandenburg und im Gebiet des heutigen Mecklenburg-Vorpommerns soziales und kulturelles Engagement förderte. 2012 ging der Preis an zwei Personen, die sich das Preisgeld von 10.000 Euro teilten. Die Ausgezeichneten erhalten zudem eine Bronzeplastik: „Das Lamm im offenen Buch&#8221;. Es ist ein Werk des Franziskanerpaters Laurentius. Der Künstler sieht seine Skulptur als hageres Opferlamm, das dazu auffordert, ihm nachzufolgen.<br />
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