Auszüge der FFw. Chronik

Von der Gründung bis 1945

1881 Gründung des Reddelicher Spritzenverbandes, dem sich die Gemeinden Brodhagen, Glashagen und Stülow – Badenmühle sowie Ober Steffenshagen anschlossen. Bau des Spritzenhauses und Anschaffung einer pferdebespannten Handruckspritze.

1891 Großbrand in Reddelich. Betroffen waren die Erbpachthöfe Kruth, Barten, Peter Baade und Westendorf. Zehn Gebäude, darunter zwei Wohnhäuser, ein Katen, mehrere Scheunen und Ställe brannten bis auf die Grundmauern nieder.

1928 Brand eines Stallgebäudes durch Brandstiftung bei dem Bauern Albert Schmidt in Reddelich

1930 Hilfeleistung der Freiwilligen Feuerwehr Reddelich bei einem Brand in Steffenshagen, Bauernstelle Hans Upplegger, nahe den Wittenbecker Tannen

1938 Aufgrund des „Reichsfeuerwehrgesetzes“ vom 23.11.1938 wird die Freiwillige Feuerwehr wie alle anderen Feuerwehren als Hilfspolizeitruppe eingegliedert

1940 Heinrich Dreyer wird Wehrleiter

1940 Schuppenbrand auf dem Grundstück Jenss in der Dorfstraße

1940 Brand der Scheune bei dem Landwirt Neckel an der B105/Gemeindegrenze zu Bad Doberan, ausgelöst durch Blitzschlag

1942 Im April Beginn der alliierten Bombenangriffe auf Rostock. Danach Zuführung einer Motorspritze „Flader“ mit Tragkraftspritzenanhänger (TSA) nach Reddelich

1944 Frühjahr/Sommer Einsatz bei der Bekämpfung eines Brandes in Brusow auf dem Grundstück Luckwaldt nördlich der B 105 nach Tieffliegerbeschuss eines Personenzuges auf der Strecke Reddelich – Kröpelin.

Die Jahre von 1945 bis 1989

1945 Hans Schumacher wird Wehrleiter

1951 Heinz Schumacher wird Wehrleiter

1950er Jahre Einsätze zur Brandbekämpfung durch die Freiwillige Feuerwehr Reddelich:

  • ca. 1953 Brand eines Kuhstalles in Vorder Bollhagen
  • ca. 1954 Brand des Bauerngehöftes Breide in Glashagen
  • Kohlenbrand in einem Waggon auf dem Bahnhof Reddelich
  • Brand eines Stallgebäudes auf dem Gutshof Brodhagen

1959 Zuführung einer Tragkraftspritze TS 8 aus dem VEB Feuerlöschgerätewerk Jöhstadt und Ausmusterung der Tragkraftspritze „Flader“ aus dem 2.Weltkrieg

1962 Gründung der Frauengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Reddelich, die bis 1990 bestand

1963 Im September Bekämpfung eines Feldscheunenbrandes in Vorder Bollhagen. Auf der Rückfahrt Bruch der Zugstange des Tragkraftspritzenanhängers. Infolge des Unfalls Ausmusterung des TSA.

1963 (6. Oktober) Verleihung der Aufbaunadel in Gold durch den Nationalrat der Nationalen Front an die FFw Reddelich für 500 geleistete Aufbaustunden

1964 Zuführung eines LKW-Anhängers, der als Transportmittel für die Tragkraftspritze, die restliche Ausrüstung und die Kameraden hergerichtet wird

1965 Bruno Frantz wird Wehrleiter

1969 Holger Elmer wird Wehrleiter

1970 In der Silvesternacht vom 31.12.1969 zum 01.01.1970 Brand eines reetdachgedeckten Schweinestalles der LPG Steffenshagen auf dem ehemaligen Bauernhof Brinckmann an der Straße nach Glashagen

1970 (19. Dezember) Zuerkennung der Leistungsstufe III auf der Jahreshauptversammlung der FFw

1972 Einweihung des neuen Gerätehauses an der F 105

1972 (28. August) Erreichen der Sollstärke von 21 Kameraden durch den Beitritt weiterer Bürger und Bürgerinnen zur FFw

1972 (Oktober) Zuerkennung der Leistungsstufe II

1973 (Oktober) Zuerkennung der Leistungsstufe I

1973 (26. November) Brand einer Feldscheune an der F 105 Ortsausgang Reddelich Richtung Kröpelin

1974 Beim Bezirksausscheid der Freiwilligen Feuerwehren erringt die Männermannschaft im Löschangriff Nass einen 4.Platz

1976 In Grimmen erkämpft die Mannschaft der FFw Reddelich beim Bezirksausscheid den 2.Platz im Löschangriff Nass

1977 Zuführung eines Kleinlöschfahrzeuges KLF 8 auf Basis des Kleintransporters B 1000

1979 Erstmals Anerkennung mit dem neu eingeführten Titel „Vorbildliche Freiwillige Feuerwehr

1987 (7. Oktober) Verleihung der „Medaille für Verdienste im Brandschutz“ durch den Minister des Innern der DDR

Die Jahre von 1990 bis 2008

1992 Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses an der B 105 durch einen Anbau

1994 (10. September) Gründung der Jugendfeuerwehr der FFw Reddelich.
Fortan erzielen die Kinder und Jugendlichen jährlich große Erfolge in Leistungsvergleichen

1996 Brand der Kohlscheune in der Reddelicher Dorfstraße in Richtung Hundehagen

1998 Aktivierung der Frauengruppe, die von nun an regelmäßig am Feuerwehrkampfsport im Amtsbereich und auf Kreisebene teilnimmt.

1998 Phillip Höfer von der Reddelicher Jugendwehr belegt in der Jugendklasse bei den Deutschen Feuerwehr-Meisterschaften in Leverkusen den zweiten Platz im 10.000 Meter-Lauf. Ein Jahr später wird er als 17-jähriger Bester auf dieser Distanz. Zuvor schlug er 1999 beim 2. Schweriner Feuerwehrlauf die Teilnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern

2000, 16.09. Zuführung eines neuen Löschfahrzeuges TSF-W von der Ausrüstungsfirma für Feuerlöschfahrzeuge Schlingmann auf der Basis eines MAN-Fahrgestelles.

2003 Heinz Schultz wird Wehrleiter

2006, 07.10. Die Reddelicher Jugendfeuerwehr erreicht bei dem 15.Landesausscheid der Mecklenburg-Vorpommernschen Jugendfeuerwehren in Güstrow einen hervorragenden 6.Platz

2007 Während des G 8-Gipfels werden besondere Anforderungen an die FFw Reddelich gestellt. Im Vorfeld des Gipfels werden die brandschutztechnischen Forderungen mit den Organisatoren des Camps besprochen. Die FFw Reddelich rückt vom 06.06.2007 bis zum 08.06.2007 zu vier Einsätzen aus.

2008 Anschaffung einer neuen Tragkraftspritze

2010 (September) Beginn der Arbeiten zur Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses und Dämmung der Fassade. Abschluss der Arbeiten im Mai 2011

Die Fotos auf dieser Seite wurden uns von den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Reddelich freundlicherweise zur Verfügung gestellt