Dank allen Helfern

Im Namen des Kulturvereins für Reddelich und Brodhagen möchte ich allen Helfern  und Sponsoren, die zum Gelingen des diesjährigen Jubiläumsfestes beitrugen, herzlich danken!
Am 10. Juli 2017 schrieb die OZ  über unser Fest:

840 Jahre Reddelich: Umzug, Akrobatik, Tanz und Party

Die Gemeinde an der B105 feierte zwei Tage lang ihr Jubiläum
Von Sabine Hügelland

Reddelich. Die Kreuzung an der Landbäckerei Harms im Ort war der beste Fotostützpunkt für den Festumzug. Reddelich beging sein 840. Jubiläum. Fußvolk gab es in der modernen Zeit keines mehr, dafür diverse Mobilitäten wie Traktoren, alte Mopeds und Fahrzeuge verschiedener Unternehmen aus dem Ort, die allemal ein Foto wert waren.

Auch die Lütten der Kita „Rohrspatz“ und die Kinder der Jugendfeuerwehr fuhren auf einem Hänger durch den Ort. Vorweg das Doberaner Blasorchester, das auf Strohballen saß und musizierte. Auf der Festwiese warteten schon der Bürgermeister der Gemeinde Ulf Lübs und Andreas Elmer, Vorsitzender des Kulturvereins, der das Fest organisierte. Als Ehrengast war Landrat Sebastian Constien (SPD) geladen, der eine Überraschung im Gepäck hatte: Denn endlich kam die Genehmigung für den Neubau eines Gemeindehauses. „Sie haben hier einen Bürgermeister, der äußerst hartnäckig ist“, so Constien. „Es ist Zufall, dass ich das jetzt zum Jubiläum überreichen durfte“, betonte Constien, denn auch er könne der Bürokratie keine Rennschuhe verleihen. Ulf Lübs wusste nichts, er ahnte es aber und sagte: „Jetzt können wir endlich loslegen.“ Schon lange warteten die Gemeindemitglieder auf den Beschluss. „Diese Gemeinde ist älter als die Hansestadt Rostock“, sagte Constien bei seiner Ansprache. „Sie haben hier eine Dorfzeitung, einen Kulturverein, eine große Ortsgruppe der Volkssolidarität und eine Feuerwehr, die bald ein 140. Jubiläum feiert. Sie alle haben sich um das Dorf verdient gemacht.“ Und er lobte die Initiative der Obstarche: „Dies ist ein Projekt, durch das Mecklenburger Kulturgut erhalten bleibt“, so der Landrat, der wissen ließ, dass er selbst einen Apfelbaum im Rahmen der Obstarche pflanzte.

Nach der offiziellen Eröffnung zeigten Kinder der Kita „Rohrspatz“, wie sportlich sie schon sind. Es folgte Akrobatik mit einer besonders biegsamen und grazilen Dame. Die hübschen Tänzerinnen der Showtanzgruppe „Fantasia“ entzückten mit Grazie, das Doberaner Blasorchester verbreitete gute Stimmung mit seiner Musik wie auch die Showband „Papermoon“ und DJ Dirk Rath.

Auffällig war die lange Schlange am Kuchenbüfett, die Damen dort kamen kaum mit dem Verkauf hinterher. Diverse Angelzubehör-Anbieter köderten ihre Kunden mit Wortgewandtheit und einem interessanten Angebot. Andreas Elmer zeigte sich zufrieden mit dem zweitägigen Jubiläum, das am Sonnabend mit Tanz offiziell endete. Für Aufräum-Helfer stand am Sonntag ein Frühschoppen bereit. „Ohne den Feuerwehrverein, die Sponsoren und die vielen zusätzlichen Helfer wäre das nicht zu schaffen gewesen, deshalb geht ein großer Dank an sie“, lobte Elmer. „Wir haben in diesem Jahr elf Kinder, die in die Schule kommen. Der Ort verjüngt sich und wird gern von jungen Familien angenommen“, sagte Bernd Lahl, einer derjenigen, der die Ortszeitung Raducle schreibt. Die Neuausgabe wurde an diesem Tag gut 100 Mal verkauft. Raducle ist auch der ursprüngliche Name von Reddelich, in dem jetzt knapp 1000 Einwohner leben.

Wir feierten das Dorffest 2017 – 840 Jahre Reddelich